Gehäuselüfter

Neben der Größe und Drehzahl eines Lüfters sind die Angaben zum Luftstrom und statischen Druck zwei wichtige Kennzahlen zur Bewertung der Performance eines Lüfters.

Für Luftstrom wird die transportierte Luftmenge wahlweise in Kubikmetern pro Stunde (m³/h) angegeben oder alternativ in CFM (cubic feet per minute). Der statische Druck wird hingegen in mm H²O mit der sogenannten (Milli-)Meter Wassersäule angegeben und entspricht dem Druck in der angegebenen Wassertiefe.

Angaben zum Luftstrom geben einem daher Informationen zur maximal vom Lüfter bewegbaren Luftmenge, wohingegen Zahlen zum statischen Druck Informationen darüber liefern, mit welchem Druck die Luft transportiert wird.

/
Still stehende Luft ist ein sehr schlechter Wärmeleiter. Ohne Luftzirkulation würde es bei leistungsstarken PC Komponenten schnell zu einem Wärmestau und folglich zu Thermal Throttling kommen.

Durch die Drehbewegung der Lüfterblätter wird auf mechanische Weise ein Luftstrom erzeugt. Dieser Luftstrom hilft im Gehäuse oder am Kühlkörper die warme Luft abzutransportieren und neue, kühlere Luft heranzuziehen. Dies hat einen großen Einfluss auf die Kühlleistung.
/
Statischer Druck ist wichtig für die Kühlleistung in Situationen, in denen keine völlig freie Luftzirkulation möglich ist. Hierbei kann es sich etwa um einen engmaschigen Gehäuse-Einlass, oder Radiatoren und Kühlkörper mit ihren eng beieinander liegenden Kühlfinnen handeln. Um eine hohe Luftzirkulation durch diese Widerstände zu garantieren, wird ein möglichst hoher statischer Druck benötigt.

Ohne einen entsprechend hohen statischen Druck wird nicht die gewünschte Luftzirkulation erreicht, wodurch Kühlleistung verloren geht.
/

Ja, die 120 mm Ausführungen der neuen P-Lüfter können ohne Probleme an bestehende Freezer 32 und Freezer 33 Modelle angeschlossen werden. Dies sollte im Regelfall zu einer verbesserten Kühlleistung führen.

Gleichzeitig kann man durch die neue Motortechnologie und weitere Farbvariationen der PWM-fähigen P-Lüfter profitieren.

/
Nein, der Lüfter ist nicht defekt. Dank der neuen Motorentechnologie verfügen unsere neuen PWM Lüfter über den sogenannten 0 dB Modus. Bei einem PWM-Signal unterhalb 5 % bleibt der Lüfter stehen und ist somit völlig lautlos.

Sollte die Betriebslast des Rechner wieder steigen und eine stärker Kühlung notwendig sein, wird der Lüfter via PWM informiert und startet wieder. Dies geschieht vollautomatisch.
/
Dank der neuen Motorentechnologie der PWM-fähigen P-Lüfter entstehen nur 5 % der Kommutationsschwingungen eines herkömmlichen Gleichstrommotors. Mit einer modernen Sinus-Magnetisierung wird eine gleichmäßige Kraftverteilung garantiert, wodurch kein Bedarf an einer zusätzlichen Gummipufferung besteht.
/
Die PWM-Einstellungen kannst Du nur über Dein BIOS oder spezielle Software konfigurieren. Für weitere Informationen lies bitte das Benutzerhandbuch für Dein Mainboard.
/
Eine Erklärung wie die PWM Sharing Technologiy (PST) funktioniert findet sich hier: 

/

Die Anzahl der über die PWM-Sharing Technologie steuerbaren Lüfter an einem Lüfteranschluss, ist abhängig vom Output des Motherboards und der Stromstärke der jeweiligen Lüfter. Motherboard Lüfteranschlüsse haben in der Regel einen Output von 1 bis 2 Ampere. Die Stromstärke unserer Lüfter finden Sie auf der Rückseite der Motornabe sowie unter den technischen Details.

Beispiel: Hat ein Lüfter eine Stromstärke von 0,2 Ampere und der Motherboard Lüfteranschluss 1 Ampere, können bis zu 5 Lüfter in Reihe über die PWM Sharing Technology betrieben werden.


Vier Lüfter ohne PST Technologie können über das PST Cable Rev. 2 in Reihe geschaltet werden. Ihre Drehzahl wird dabei synchronisiert.

Über den Case Fan Hub ist eine parallele Ansteuerung von bis zu zehn Lüftern möglich.

/
Wenn Du die Lüfter einer Kompaktwasserkühlung von einem Fremdhersteller mit den ARCTIC Bionix P140 ersetzen möchtest kann es passieren, dass die vormontierten Schrauben nicht passen. Kompatible Schrauben sind über den ARCTIC-Support erhältlich. Bitte sende dazu eine Anfrage mit angehängtem Rechnungsnachweis der P-Lüfter an: cs@support.arctic.ac
/
Grundsätzlich unterscheiden wir bei unseren Gehäuselüftern zwischen P- und F-Lüftern. Während F-Lüfter zum Einsatz kommen wo Airflow benötigt wird, arbeiten P-Lüfter so, dass sie einen hohen technischen Druck erzeugen. Dadurch eignen sich P-Lüfter besonders für den Einsatz auf Kühlkörpern, Radiatoren oder Staubfiltern. Der sogenannte BioniX-Lüfter ist ein in beiden Serien und unterschiedlichen Größen erhältlicher Gaminglüfter. Sein erweiterter Drehzahlbereich und seine besondere Optik machen ihn zum idealen Lüfter für Gamer. Ob ein Lüfter PWM besitzt, ist am Produktnamen erkennbar. Ein "PST" im Produktnamen kennzeichnet unsere beliebte PWM-Sharing Technologie, bei der das PWM Signal eines Lüfters mit weiteren Lüftern geteilt wird. Ein "CO" hingegen zeigt an, dass es sich um einen für den Dauerbetrieb optimierten Lüfter handelt. Dieser hat durch ein Doppelkugellager eine längere Laufleistung und kann ohne Unterbrechungen über Jahre betrieben werden.
/
4-Pin Assignment 3-Pin Assignment 3-Pin Assignment
/